Der Herbert rief zum Konzert in Bochum, so eilten Mo’ und Maki für’s Wochenende in den Pott. In Bochums Bermuda Dreieck lag unser Hotel. Optisch jetzt nich so der Knaller, aber das Frühstück, ein Traum ;o)
Kulinarisch absolut empfehlenswert auch dieses süße Restaurant in Düsseldorf, wo wir uns mit Tanja und ihrem Mann zu einem tollen Abend getroffen haben.

Am Samstag besuchten wir in Essen den Zollverein, Weltkulturerbe. Das Wetter frohlockte jetzt nicht unbedingt, aber das großzügige Areal war größten Teils überdacht ;o)

Das alte Zechengebiet wurde toll umgebaut. Architektonisch klar und funktionell. Der Charme ist geblieben, die Gebäude wurden mit anderem “Leben” gefüllt z.B. Ausstellungen, kleine Künstlerateliers und Restaurants.

Als Erstes besuchten wir das red dot-Designmuseum.

Der Designpreis wird jedes Jahr in verschiedenen Design-Disziplinen vergeben. Die Austellung wird in einer Halle mit altem Industrieinterieur beherbergt. Die prämierten Produkte sind, für sich gesehen, fast immer formschön. Nur leider ist die Präsentation nicht sehr gut gelungen. Die Objekte sind in Gruppen zusammengefaßt mal mehr, meist weniger, gut in die vorhandene Einrichtung der Halle integriert. Stoffe hängen unmotiviert von der Decke. So kommen leider die schönen Produkte nicht so gut zur Geltung. Im Untergeschoß sind die Objekte besser, in Vitrinen, präsentiert worden. Unsere Einrichtung steht zum Teil da z.B. unser Geschirr, unser Fernseher, die Teekanne und Schüsseln ;o)

Am Abend ging’s dann, immernoch bei Regen… ;o/, ins reWIRpower-Stadion zum Herbert Grönemeyer Konzert. Wir mußten nur 3 Stationen mit der Bahn fahren und waren direkt im Stadion. Unsere Innenraumkarten baten uns vielleicht nicht so gute Sicht, aber für fußbehinderte Makis komfortablen Stand. Der Herbert schmetterte seine wunderbaren Lieder ins ausverkaufte Stadion. Nach ungefähr der Hälfte hörte es sogar auf zu Regnen.

Habe auch ein paar Filmchen aufgenommen. Zu sehen ist nicht viel, aber der Ton geht ganz gut ;o)

Nach dem Konzert, wo “Currywurst” nicht gespielt wurde, mußte’s wenigstens ‘ne Echte geben… Sehr lecker!

Nach dem Vertilgen des tollen Frühstücksbuffets im Hotel ging’s noch ins Bochumer Bergbaumuseum.

Der Förderturm kann fußschonend mit den Fahrstuhl erklommen werden. Ein toller Blick bei blauem Himmel. Mit dem Fahrstuhl geht’s dann auch in den untertage liegenden Teil der Ausstellung. Da wird in 17m Tiefe sehr gut gezeigt, wie Bergbau funktionierte. Übertage gibt es dann noch einen geschichtlichen Abriss des Bergbaus, sehr anschaulich gemacht. Ein wirklich informatives Museum, auch für Mädels ;o)

Ein super Wochenende im (Ruhr)Pott!