mymaki’s weblog

16 Jun

Maki im Fernsehen

Vor vier Wochen klopfte der WDR virtuell an mein Türchen. Sie bräuchten jemanden, der sich mit Amigurumis auskennt und in der Live-Sendung daheim + unterwegs was darüber erzählen könnte… Letztes Jahr hatte ich ja schon Erfahrungen im Bewegtbild gesammelt, beim Makerist Filmdreh zu meinem Kurs “Malen mit der Nähmaschine”.

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Früher konnte ich ja mein Stimmchen gar nicht leiden, mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass es nie besonders voluminös, sondern immer eher kieksig daherkommen wird ;o) Weil mir das Agieren vor der Kamera aber damals richtig Spaß machte, sagte ich der Redakteurin spontan zu. So bin ich also am 8. Juni ganz unbefangen ins Filmhaus vom WDR in Köln spaziert…

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Im Sender wurde ich ganz herzlich begrüßt und hab erstmal ein kleines Häkeltutorial gedreht. Im Anschluss gab es eine Vorbesprechung mit den gut gelaunten Moderatoren, dann wurde ich fernsehgerecht geschminkt und verkabelt. Voll spannend alles! Da hat frau gar keene Zeit nervös oder gar aufgeregt zu sein ;o) Die 11 Minuten vor der Kamera vergingen wie im Fluge, was an dem super sympathischen Team vor Ort lag! Hat richtig viel Spaß gemacht.

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In der WDR-Mediathek kan man den Mitschnitt von Makis Auftritt noch bis zum 9. Juni 2017 anschauen.

Ich hatte für die Sendung extra 4 putzige Amigurumis entwickelt, die durch ihre einfache Grundform für Häkelanfänger auch bestens geeignet sind. In der Sendung konnte ich das durch die kurze Zeit, die da nur zur Verfügung stand, nicht wirklich zeigen. Ich packe euch die Anleitung für die Makigurumis (finde die Mischung aus Maki und Amigurumi so nett :o) hier einfach als Freebie mit rein. Panda, Schweinchen, Hase und Bär lassen sich in gut zwei Stündchen nachhäkeln.

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Alle Runden (R) bis auf die 1. werden mit festen Maschen (fM) in Spiralrunden, also ohne Kettmasche am Ende der R, gehäkelt.

Grundmuster Körper:

– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– 2. R: jede M verdp. = 12 M
– 3. R: jede 2. M verdp. = 18 M
– 4. R: jede 3. M verdp. = 24 M
– 5. R: jede 4. M verdp. = 30 M
– 6. – 18. R: in jede M der Vorrunde eine fM= 30 M
– 20. R: 3 M dann 2 zus. = 24 M
– 21. R: 2 M dann 2 zus. = 18 M
– 22. R: 1 M dann 2 zus. = 12 M
– 23. R: 2 zus. = 6 M
– Faden ca. 15 cm abschneiden
– Form ausstopfen
– Faden in die Wollnadel fädeln. Verbliebene M der Reihe nach auffädeln und dann strammziehen. Die Öffnung schließt sich. Innen unsichtbar verstechen und abschneiden.

Arme & Beine (alle):
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– 2. – 6. R: in jede M der Vorrunde eine fM= 6 M
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Schnauze flach:
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– 2. R: jede M verdp. = 12 M
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Schnauze plastisch (Schwein):
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– 2. R: jede M verdp. = 12 M
– 3. R: in das hintere Maschenglied jeder M der Vorrunde 1 fM häkeln
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Augenflecke (Panda):
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Ohren (je 2 x):

Hase:
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
– mit Kettmasche in 1. M die R schließen
– 2. – 6. R: in jede M der Vorrunde eine fM= 6 M
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Panda & Bär:
– 1. R: 6 fM in Fadenring = 6 M
(ohne Kettmasche ist die Ohrenform unten begradigt)
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Schwein:
– 1. Reihe: 3 Luftmaschen (LM)= 3 M
– 2. Reihe: 1 fM in 2. M nach der Nadel, 1 halbes Stäbchen in die 3. M
– Faden ca. 15 cm abschneiden und zum späteren Annähen an den Körper benutzen.

Zusammenfügen:
Die Einzelteile an den entsprechenden Stellen an den Körper nähen und unsichtbar verstechen und abschneiden. Augenweiß aus Filz ausschneiden und aufkleben. Pupillen einkleben (Steckaugen) oder annähen (Perlen oder Knöpfe). Nase annähen. Wangenrouge (Stoffmal- oder Stoffstempelfarbe) auftupfen. Fertig ;o)

Bei daheim + unterwegs hat die liebe Karin auch schon tolle Live-Näh-Performances hingelegt.
Bis bald ihr Süßen! Eure Maki

26 Feb

Stoffn Japan-Muster-Wettbewerb

Mit Japan kriegt man mich ja fast immer ;o) Bei Stoffn läuft bis 29. Februar noch die Abstimmungsphase des Japan-Muster-Wettbewerbs. Hab ich natürlich mitgemacht und 3 verschiedene Stoffmuster eingereicht. Ich würde mich natürlich über eure Herzchen freuen. (Kann man allerdings nur abgeben, wenn man bei Stoffn eingeloggt ist.)

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Mein Favorit ist der rosa Winkekatzen-Daruma-Goldfisch-Asanoha-Muster-Stoff ;o)
Hier nochmal der Link zur Abstimmung. Merci für eure Herzchen!

03 Feb

Ein affiges Jahr, dieses 2016!

Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Das chinesische Neujahrsfest ist ja erst am 8. Februar. 2016 steht im Tierkreiszeichen des Affen. Ich hatte dafür schon im Dezember Illustrationen entworfen, die ich als Plakatkalender, Postkarte, Minikalender und Mouspad habe drucken lassen. Klar das die süßen Äffchen auch zur Stickdatei werden sollten.

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Hier sind alle Einzelteile meiner neuen Stickdatei “Ein affiges Jahr” zu sehen. Es sind auch sehr viele Teile für den kleinen 10 x 10 Rahmen enthalten. Die Stickserie wandert morgen in den Kunterbuntdesign-Shop

Da wir bis Ende Januar in Asien waren, hatte ich nur wenig Zeit Stickbeispiele zu machen. Daher sind erstmal nur ein paar Sächelchen entstanden.

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Ich brauchte schon lange mal wieder ein neues Portemonnaie, da hat sich das von oben herabhängende Äffchen als Motiv förmlich selbst draufgeschwungen ;o)

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Die wunderbar plakativen Monstera-Blätter, die gerade wieder sehr angesagt sind, haben es mir sehr angetan, daher sind sie auch als grüner Tupfer in der Stickserie enthalten. Ich habe das Blatt mit grünem marimekko-Stoff unterlegt und auf die Rückseite des Portemonnaies gestickt. Das kleine Ansteckäffchen hatte ich mir am Wochenende für mein Creativeworld-Messe-Headpiece gebastelt.

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Eine kleine und große Appli-Variante gibt es von dem Äffchen. Für mich habe ich die Kalenderhülle damit bestickt. Mama brauchte für ihr Rummy Spiel ein Beutelchen, da hab ich ihn auch aufgestickt.

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Das Appliblatt kann man natürlich auch ohne Stoffunterlegung sticken, das sieht z. B. auf Filz sehr schön aus. Die drei kleinen Äffchen habe ich für meinen Bruder auf ein Shirt gestickt und die Wangen mit dem Stoffmalstift nachgerötet.

Ich bin schon gespannt, was ihr mit den Äffchen bestickt…

20 Sep

Alles Maki!

Dass Maki sehr gern die Knooking-Nadel schwingt, klang hier auf dem Blog und in der Mollie ja schon das ein oder andere Mal an ;o) In 2 Jahren Lerning-by-doing erworbenes Knooking-Wissen wollte ja auch mal gebündelt weitergeben werden… da musste dann doch langsam mal ein Buch her ;o) Und weil man mit einer Knooking-Nadel auch häkeln kann, gesellten sich zu den 11 Knooking-Projekten auch noch 7 Häkel-Projekte.

150920_alles_maki_01Vor den beiden Projekt­teilen gibt es jeweils 2 Doppelseiten auf denen in vielen Step-Fotos – ganz mollie-like – die Grundlagen der beiden Techniken Häkeln und Knooking erklärt werden. Wenn schon “Alles Maki!” auf dem Buch steht, sollten natürlich nur Projekte ins Büchlein, die klar nach Maki schreien (nicht so Maki-neutral, wie beim letzten ^^) Habe euch mal alle Projekte ausgebreitet, dann könnt ihr einen Blick auf die Häkel- und Knookingprojekte werfen ;o)

150920_alles_makiIn der Kategorie Häkeln gibt es den praktischen Topfhandschuh, das geräumige Bügelportemonnaie in Krötenoptik, den umhäkelten Haargummi, die Häkelblume, die Schuppenhandtasche, die beiden Amigurumis: Pingi mit Mützchen und Püppi mit Kleidchen. Im Knooking-Teil gibt es z. B. die Kissenhülle mit Farbverlauf, die niedlichen Fingerpüppchen Panda und Fuchs, den in sich verdrehten Loopschal, die Eierwärmerhäschen, zwei verschiedene Handytaschen (die Zopfvariante kommt ganz ohne Zopfnadeln aus), Armreifen aus Wollresten, das Mäppchen mit Noppen, zwei Weihnachtskugeln (geringelt und als Rentier), die Mütze mit Ajourmuster und Bommeln, sowie die zweifarbigen Handstulpen und die Socken mit Ferse. Wer dieses Buch von vorn bis hinten durchgemascht hat, sollte die Grundlagen beider Techniken dann gut beherrschen ;o) Das Buch ist auf jeden Fall anfänger­geeignet! In meinem DaWanda-Shop verkaufe ich mein Büchlein, da bekommt ihr sogar noch eine individuelle Widmung von mir reingeschrieben *g* Beim großen Online-Händler könnt ihr  Alles Maki! natürlich auch ordern…

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Wer die schönen Projekte auch mal live angrabbeln möchte, am Donnerstag den 24.09.2015 mache ich ‘ne kleine Book-Launch-Party in “Die Mercerie” in München von 16:30 bis 18:00.  Danach gebe ich noch einen kleinen Knooking Anfängerkurs, von 18 Uhr bis 20:30 zeige ich, wie Handytaschen geknookt werden… Noch nie in der großartigen Mercerie in München gewesen??? Hier ein paar Fotos, die ich dort mal für die Mollie geknipst habe. Ist mindestens genauso schön, wie der tolle Purl Soho in New York!

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I g’frei mi! Macht’s hübsch, eure Maki ;o*

17 Mai

Blumenampeln knüpfen

Kennt ihr noch die formschönen Makramee-Blumenampeln aus kratzigem Sisalgarn, die in den frühen 80ern sooo beliebt waren? Im Handarbeitsunterricht mussten wir sie natürlich auch knüpfen. Da das Garn so dünn war, musste man sehr viele Knoten mit die endlos scheinenden Fäden knoten, bis dann am Ende ein Gebilde herauskam, worüber sich beschenkte weibliche Anverwandte nach eigenem Bekunden auch sehr, sehr gefreut haben *hö-hö*… Sisal-Garn war gestern, heute werden die stylischen Varianten 1-2-fix aus buntem Zpagetti-Garn geknüpft!

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Im schönen siebenmachen-Laden werde ich am Montag ab 19:30 mit allen, die ihr Makramee-Wissen wieder auffrischen, oder ganz neu erlernen möchten, Blumenampeln aus Zpagetti-Garn knüpfen. Für das Material ist vor Ort ein kleiner Beitag zu zahlen oder ihr meldet euch noch flink online an. Bis morgen, i g’frei mi!

12 Mai

12 von 12 im Mai 2015

Heute endlich mal wieder geschafft bei den 12von12 mitzumachen… Denn heute ist der Geburtstag vom Mo, da gibt’s neben den Arbeiten von denen ich während der Produktion ja immer nix zeigen darf, wenigstens was zu sehen ;o)

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Der Morgen begann mal wieder seehr früh mit Käffchen und dem niedlichen Anblick der gestern abend noch aus Marzipan geformten Schweinchen.

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Seit einiger Zeit besteht mein Frühstück aus einem leckeren frisch zubereiteten Greensmoothie. Heute im Smoothie-Mixer: Feldsalat, Chiasamen, Banane, Birne, Mandelmilch und Weizengras. Schöne Rezepte gibt’s in diesem Buch.

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So’n Smoothie sieht zwar grün aus, schmeckt aber hauptsächlich nach Banane und Mandelmilch und trotzdem hat frau so am frühen Morgen schon ‘ne gute Portion Gemüse verspachtelt.

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Da wir heute nicht in der Sylter Sansibar das Gebursttagsessen genießen können, haben wir bei Otto-Gourmet die Original-Sansibar Schnitzel bestellt. Hier tauen die gerde auf.

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Weil ich dem Mo unter anderem einen Kurs in den tollen Herrmannsdorfer Landwerkstätten schenke, wollte ich ihm so’ne Schweinchentorte backen, wie sie seit 2 Jahren durch die sozialen Netzwerke geistert. Weil hier Schoko-Frucht-Kuchen nicht so beliebt sind, habe ich einen Haselnuss-Nutella-Kuchen als Basis gebacken.

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Ohne Fett (nüja 200 g Haselnussmehl sind ja fettig genug ^^) mit viel Ei, Nutella und etwas Backpulver kam der Kuchen sehr ansehnlich aus dem Ofen.

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Weil ich ständig zwischen Rechner, Fotoecke, Telefon und Küche hin- und herrannte, gab’s mittags nur Fertigsobanudeln, die ich aber recht lecker finde.

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Für die Schweinchentorte müssen Trog-Wände aka KitKat-Riegel befestigt werden, die größe Herausforderung als das Schweinchenformen, denn ständig sind die Riegl dominoartig abgefallen, wahlweise in den Kuvertüre-Topf oder auf die noch heiße Herdplatte ^^ Nach zahlreichen Flüchen war das dann irgendwann geschafft…

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Noch flink *hüstel* ‘ne Gnache gemacht, auf dem Kuchen verteilt und die Schweinis platziert. Das putzige Endergebnis entschädigte für die Arbeit! Lecker ist der Kuchen auch, allerdings auch sehr mächtig *pröpp*

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Das Geburtstagskind kam erst abends von der Dienstreise heim, so hatte ich noch Zeit den Geburtstagstisch zu präparieren.

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Eins seiner Geschenke ist ein per App steuerbarer Bionic Bird. Werde mal berichten, wie der sich durch die Lüfte bewegt.

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Zum Abendessen gab’s dann die Schnitzel mit Preiselbeersoße und lauwarmen Kartoffel-Gurken-Salat. Sehr lecker!

Wer heute noch so bei den 12von12 mitgemacht hat, kann wie immer bei Frau Kännchen  nachschauen.

02 Apr

Schaf, Schäfchen, Schaf…

Wer mir auf Instagram folgt, der hat auf die ersten Beispiele meiner neuesten Stickserie Schaf, Schäfchen, Schaf schon vor 4 Wochen ein Äugelein werfen können. Wegen der beiden Messen bin ich etwas *hüstel* spät mit dem Zeigen meiner Stickbeispiele. Im neuen Kunterbuntdesign-Shop können die Stickdateien sofort heruntergeladen werden, so könnt ihr auch noch flink kleine Ostergeschenke mit der Stickserie zaubern. Hier nun meine Inspirationen…

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Da zu Ostern ja eher Kleinigkeiten, wie Blümchen, verschenkt werden, habe ich ein Filzüberkörbchen genäht. Den Schaf-Button habe ich mit Bio-Teddystoff unterlegt, eine kleine Herausforderung für meine Stickmaschine. Oben habe ich mit der Lochzange Löcher für die Ringel-Zpagetti-Kordel reingeknipst, so kann der Rand zusammengezogen werden. Den runden Button hab ich gleich als O von Ostern genommen ;o)

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Der Insta-Liebling war das Baby-Schäfchen-Schnuffeltuch. Mit seiner gedrungenen Form ist dieses Schäfchen besonders niedlich. Ich habe es direkt auf Flanell-Pünktchen gestickt, wieder unterlegt mit dem Bio-Teddystoff. Auf die Rückseite habe ich den Namen der kleinen Maus, der ich es geschenkt habe, gestickt. Zwischen die beiden Lagen habe ich unterschiedlich lange Zpagetti-Stücke eingenäht, die ich 3 mal übernäht habe, dass sie auch wirklich nicht rausgepopelt werden können.

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Wollte mir schon lange ein Sch(l)afshirt besticken, da kam diese Stickserie gerade recht ;o) Hier habe ich die Appli mit grauem Nickistoff unterlegt. Den Spruch “Schaf gut!” habe ich in neon-orange gestickt. Weil der Großteil der Motive mit Stoff unterlegt wird, stickt sich die Serie flink.

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Ursprünglich hatte ich die Schafe ja für meinen Jahreskalender für 2015, das Jahr des Holzschafes, gezeichnet. Ich wollte wenigstens eins der Schafe zum Holzschaf machen, da der einzige Holzstoff, den ich hatte Wachstuch war, bot sich ein Mugrug als Verarbeitung an. Da diese Variante nur eine Outline (redwork) Datei ist, stickt die sich in Nullkommanix.

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Zum 2. Geburtstag des wunderbaren Münchner Woll-Ladens Die Mercerie habe ich als Geburtstagsgeschenk ein Wollbeutelchen mit dem Schaf bestickt. Den Echino-Stoff mit den Streublümchen hatte ich letztes Jahr aus Japan mitgebracht. Den Innenbeutel habe ich aus einfachem rosa Baumwollstoff genäht. Den Henkel habe ich mit 3 Kamsnap-Drucknöpfen wiederverschließbar gemacht, so kann das Beutelchen auch um Armlehnen gehängt werden. Als Zuziehband dient wieder das hübsche Ringel-Zpagetti in rosa-weiß. Die großartige Neon-Wolle ist natürlich aus der Mercerie ;o)

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Als letztes Schätzchen hier noch das Nadel-Mäppchen, was ich mir genäht habe. Die Eltern-Schafe habe ich mit einem einfachen weißen Baumwollstoff unterlegt und das Baby-Schäfchen mit einem schwarzen. Gestickt habe ich wie immer auf dem tollen Wollfilz. Das Herzchen habe ich mit der Hand im Mar­ge­ri­ttenstich gestickt. Farblich passend der hellrosa Reißverschluss.
Alle Schäfchen haben von mir Bäckchen aufgetupft bekommen. Bis auf die Wachstuchversion, wo ich mit einem Textmarker gearbeitet habe, war das immer pinke Stoffstempelfarbe.

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Hier nochmal die Übersicht aller Stickdateieneinzelteile der Datei. Schaf, Schäfchen, Schaf gibt es schon bei Kunterbuntdesign im Shop.
Wünsche euch dann schon mal schöne Ostern und bin gespannt, was ihr so mit meiner Stickdatei zaubert ;o)

01 Apr

Maki auf der h+h in Köln

In den letzten beiden Wochen war ich wieder auf Achse in Sachen Kreativität. Erst mit der Mollie auf der Creativa in Dortmund und letzte Woche vom 27. bis 29. März auf der h+h in Köln.

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Ich war dort zum ersten Mal. Die h+h (handarbeit und hobby) ist eine sogenannte B2B Messe, also eine für Fachbesucher, wohingegen z. B. die Creativa eine Publikumsmesse ist. Die Aussteller und Besucher sind bei beiden Messen ganz verschieden. Auf der h+h präsentieren Hersteller neue Produkte, die Waren werden dabei in sehr schönen und großzügigen Messeständen gezeigt. Händler ordern dann bei den Herstellern oder Großhändlern ihre Produkte zum Verkauf im Einzelhandel. Im Rahmenprogramm der h+h gab es ein großes Angebot an Workshops und Aktionen. Wie auch schon im letzten Jahr hat die Messe einen separaten Bereich, den my lovely livingroom besonders muckelig mit Sofa und anderen Wohngegenständen ausgestattet. Dort fanden täglich Workshops und die Sofatalks statt.

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Ich habe 3 dieser Workshops gegeben. Im ersten konnten meine Teilnehmer mithilfe der tollen Big Shot aus Moosgummi Formen ausstanzen, die wir dann zu Raporten montiert haben. So entstanden wiederkehrende Muster z. B. auf Schürzen, Kissen oder Platzsets.

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Im zweiten Workshop, der sich direkt anschloss, wurde dem beliebten “Malen mit der Nähmaschine” gefrönt. Wir hatten nicht ganz soviel Zeit, wie bei meinem VHS-Kurs, aber um das mal auszuprobieren, hat’s denke ich gereicht. Aus ein paar Schnipseln Stoff wird in kurzer Zeit ein Kolibri, Dackel, eine Biene oder Schweinchen.

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Nach dem Kurs ging’s schnur­stracks auf das keine 10 Meter entfernte Talksofa des my lovely livingrooms. Vor uns hatte dort schon die großartige Tula Pink Rede & Antwort gestanden. Meine liebste Freundin Frau Mülli aka Jolijou, Emanuela Pesché von Tante Ema und Maki saßen zusammen auf dem Sofa und wurden von Grete Greenshpon vom Stoffsalat zum Thema individuelles Textilgestalten charmant ausgefragt. An den anderen Tagen saßen auf dem Talksofa z. B. auch Katja Locke von stoffnEva Brenner oder meine geschätzte Kollegin von der tollen Handmade Kultur, Dörte Brilling.

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Am Samstag hatte ich neben meinen Terminen, die ich für die Mollie Makes hatte, dann auch mal Zeit durch die Messehallen zu laufen. Sehr hübsche Dinge habe ich da gesehen. Besonders verliebt (meine Insta-Follower übrigens auch) habe ich mich in die wunderschöne Bernina 350 in der Tula Pink Edition *hachz*. Die neue Kokka-Kollektion mit güldenen Details ist auch ganz nach meinem Geschmack! (Den hat meine liebe Freundin Nina von der Glücksmarie aus Hamburg auch gleich geordert ;o) Kreuzstichschätzchen, Webbandkilometer und selbstgenähte Espandrilles-Stiefel habe ich bewundert. Die Initiative Handarbeit und die h+h hatten am Samstag zum Branchenabend geladen, wo es Essen aus dem Partnerland USA gab.

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Eine Messe ist ja auch immer prima, um andere Kreativlinge zu treffen. Ich hatte wieder mein Headpiece-Spezial auf’m Kopp, was mir das ein oder andere Foto und Gespräch einbrachte ;o) Eine Besucherin auf dem OZ-Stand hatte auch ein wunderschönes Vögelchen auf dem Kopf, es war sehr kunstvoll gefilzt. Unsere Erfolgsautorin Veronika Hug konnte auf der Messe ihr 500.000 verkauftes Buch feiern *boahhhhh* Die süßen Kolleginnen susalabim und enemenemeins haben mich ebenso besucht, wie die sympathische Ina von pattydoo. Shawn das Schaf gab es in der Häkelversion von Veronika Hug bei uns am Stand, wer ihn nachhäkeln mag, dazu gibt es auf makerist einen Videolehrgang. Mit meinen bekloppsten Freundinnen Fritzi, Mülli und Kati haben wir am myboshi Stand lustige Fotos mit gehäkelten Requisiten gemacht ;o)

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Am Sonntag habe ich dann noch den dritten Workshop gegeben: Stempel schnitzen. Mithilfe von Speedball Stempelplatten Cutter und/oder Linolschnittwerkzeugen haben die Teilnehmerinnen tolle Stempel hegestellt. Später wurden dann damit und Stoffstempelfarbe Turnbeutel, Servietten oder Kissenbezüge verziert. Cathérine und Nicole haben tolle Beispiele gemacht.
Das liebe Team und die Atmosphäre im my lovely livingroom war ganz wunderbar! Das war ganz sicher nicht meine letzte h+h ;o)

 

25 Feb

Sugru – fast so variabel, wie ein Taschenmesser

Vor ein paar Jahren bestellte der Mo online eine knetbare Masse namens Sugru, deren Potential ich erst einige Zeit später schätzen lernen sollte. Als von meiner ersten DSLR Kamera die Gummiabdeckung vom Sucher abgegangen war, kam das Zauberzeug zum ersten Mal zum Einsatz (leider gibt es davon kein Foto).

sugru und lego

Letztes Weihnachten habe ich es dank dieser super-netten Anwendungsmöglichkeit, die ich weiter unten nochmal ausführlicher zeige, sehr viel verschenkt. Erstmal müsst ihr ja wissen, was Sugru überhaupt für ein Teufelszeug ist ;o)

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Sugru ist eine knetbare Silikonmasse. Sie härtet an der Luft in 24 h aus und kommt, 5 g-weise einzeln verpackt, in verschiedenen Sortierungen daher. Im Kühlschrank aufbewahrt, verlängert sich das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum. Man schneidet die Folienverpackung an der gestrichelten Linie auf und entnimmt die Knetmasse. Das Tolle: Sugru haftet praktisch auf allen Untergründen: Plastik, Metall, Glas, Gummi, Holz oder auch Stein. Hätte es das zu MacGyvers Zeiten schon gegeben… er wäre Testimolial dafür gewesen!

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Es ist wie ein knetbarer Kleber, der bei Bedarf (durch Aufschneiden mit einem Cutter und anschließendem abknibbeln) aber wieder rückstandslos entfernt werden kann. Ihr könnt Dinge zusammenkleben, wie hier oben im Bild zu sehen ist. Ich habe z. B. eine angebrochene Speiche der kleinen fernsteuerbaren Drohne des Mos fixiert, den USB-Hub seitlich am Schreibtisch festgeklebt, rostige Stellen im Geschirrspüler (ja, das Zeug ist auch spülmaschinenfest!) isoliert und die immerzu abfallenden Magnetstreifen unserer Fernseherabdeckung erfolgreich beFESTigt. Oben im Foto seht ihr, dass ich mein ausgenudeltetes iPhone-Ladekabel flexibel und isolierend damit repariert habe. Die neuen iPhone-Kopfhörer halten in meinen Ohren nicht, da versuche ich die alten so lange, wie möglich zu (er)halten. Der weiche Gummirand wird immer irgendwann spröde und geht ab, ein kleines Sugru-Röllchen an diese Stelle legen und feststreichen, passt. Meinen Garnrollenhalter habe ich ganz ohne Schrauben, nur mit Sugru an der Wand befestigt! Wenn ihr mal auf der sugru-Webseite schmökert und die verschiedenen Videos durchklickt, dann könnt ihr sehen, was da noch alles so geht.

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Ein Kumpel von mir hat was Tolles entdeckt, in Lego-Männchen-Hände passen iPhone-, MacBook- und iPad-Ladekabel, wie angegossen. Mit Sugru kann man die Männchen überall befestigen, z. B. am Bett, am Schreibtisch, im Auto… so liegen die Kabel nicht immer am Boden oder sonstwo rum. Er bewarb sich  mit der Idee und gewann den “fix of the month” Award und dieses süße Video wurde produziert. Im Lego-Store habe ich vor Weihnachten ganz viele Freunde, Kollegen und Familienmitglieder als Legomännchen mit verschiedensten Frisuren, Klamotten und Accessoires zusammengestellt, ein Tütchen Sugru dazu und fertig war das praktische und persönliche Geschenk ;o)

21 Nov

Neue Stickdatei nicht nur weihnachtstauglich

Fast nur noch ein Monat bis Weihnachten… *ahhhhh*. Dank der Mollie bin ich ja bereits seit August in Weihnachtstimmung ;o) Gestern z. B. habe ich beim Karstadt den ganzen Tag Knooking-Workshops gegeben, wo wir die kleinen Rentiersäckchen aus Mollie 13 geknookt haben. Als Variation dieser Säckchen hatte ich Weihnachtskugeln geknookt, die ich neulich mal in unsere Tanne gehängt hatte um sie zu fotografieren, da kam mir die Idee, solche Maki Weihnachtskugeln als Stickdatei zu machen…

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Sonja hat für Makis spleenerne Idee mal wieder alles stehen und liegen lassen und  ganz flink als wunderbare Stickdatei umgesetzt, die Jute ;o*
Die Appli-Motive in Kreisform können als Weihnachtsbaumkugel benutzt werden. Sonja hat extra noch jeweils eine gespiegelte Datei erstellt, dass zwei Teile gegeneinander genäht werden können. Als Geschenanhänger sind sie auch toll. Das kleine Rentier mag ich ganz besonders gern <3
Aber Maki wäre nicht Maki, wenn da nicht noch mehr ginge…
Die Motive funktionieren auch als Kreise, also ohne den Aufhängerpöppel einer Weihnachtskugel, die Farbe kann man einfach weglassen, die Outline darunter ist komplett durchgestickt. So entstanden noch folgende Teile:

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In Ermangelung von 80’s Ohrwärmern habe ich in den Untiefen unserer Winterschublade gekramt und meine alten Earbags gefunden und spontan mit kleinen Schneemanhäubchen überzogen ;o) Wie ‘ne Art Plastikspange werden die Dinger direkt an den Ohren befestigt – rangeklappt – halten sie so schön warm. Ich habe auf Fleece gestickt und um die Outline ca. 2 cm herum abgeschnitten und die Teile mit Gummi gesmokt. Passt prima darüber!

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Das niedliche Rotkehlchen passte prima auf meinen neuen Kirschkernkissenüberzug. Als Gefieder habe ich hier, wie beim Rentier auch, Randstücken von Lederresten genutzt, die ich total gerne beim Leder-Hoffmann in München kaufe. Ein ganz großartiger Laden, by the way. Da kann man aus Grabbelboxen im Keller, Leder kiloweise sehr günstig kaufen (Frau Jolijou und ich hatten da schon einige Wühltischartige Sessions ;o)

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Das Engelchen habe ich auf weißen 1-mm-Filz gestickt, die beiden Seiten möglichst passgenau aufeinandergesteckt und dann bis auf eine kleine Stopföffnung um den Kopf zusammengenäht, gestopft und dann geschlossen. Dann habe ich zwei Flügel aufgemalt und ebenfalls nachgenäht und ausgestopft. Oben habe ich ein schmales Farbenmix-Webband zwischen den Lagen eingenäht. So kann man den kleinen Schutzengel z. B. am Rückspiegel befestigen.

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Hier nochmal alle Motive im Überblick. Die Stickdatei ist auch für den 10 x 10 Rahmen geeignet ;o) Und hier gehts lang zur Weihnachtskugel-Stickdatei.

Habt ihr schon das tolle neue Kleidchen des Kunterbuntshops gesehen? Das haben Sonja und ich zusammen ausgetüftelt.

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